Wovor fürchten sich die Deutschen?

By dhinrichs

„Das Stimmungsbild in Deutschland hat sich verändert. Die Schere zwischen Ost und West geht erstmals wieder deutlich auseinander“, fasste Rita Jakli, Leiterin des R+V-Infocenters, heute in Berlin die Ergebnisse der Studie „Die Ängste der Deutschen 2006″ zusammen. Im Westen bessert sich die Stimmung spürbar, gleichzeitig haben die Ängste in den neuen Bundesländern den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht: Im Osten Deutschlands haben 55 Prozent der Menschen große Angst vor der Zukunft. Im Westen dagegen ist die Zahl von 50 auf 43 Prozent gesunken. Im gesamten Bundesgebiet jedoch bestimmen wirtschaftliche und politische Probleme das Bild: Die Sorge um steigende Preise, Unzufriedenheit mit den Politikern und hohe Arbeitslosenzahlen belegen die Plätze 1 bis 3. Wovor fürchten sich die Deutschen wirklich am meisten? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die repräsentative Langzeitstudie „Die Ängste der Deutschen“, die das Infocenter der R+V Versicherung seit 1991 jährlich in Auftrag gibt. Rund 2.400 Menschen ab 14 Jahren geben dabei Auskunft über persönliche Ängste, aber auch über Sorgen, die sie sich um Gesellschaft, Wirtschaft und Politik machen. Die Ergebnisse der bundesweit einzigen Langzeitbeobachtung zu den Ängsten der deutschen Bevölkerung wurden am 4. September 2008 in Berlin vorgestellt.

 

Die größten Ängste 2008 sind:

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